Bei den Kollegen von netzwertig.com findet man einen sehr interessanten Bericht zum Verhalten von amazon nach der iPad Keynote von Steve Jobs. Demzufolge gab es dort mächtigen Krach mit dem großen New Yorker Verlag Macmillan, der seine eBooks nun auch auf dem iPad anbieten wolle. Kurzerhand schmiss amazon den Verlag aus dem Kindle-Programm um dann kurz darauf kleinlaut wieder zurückzurudern mit den Worten „Man müsse Macmillan, einem der großen sechs Verlagshäuser, nachgeben, weil Macmillan ein Monopol auf ihren eigenen Titeln habe und amazon diese Bücher anbieten wolle. Der Kunde solle aber selbst entscheiden, ob er solche Preise zahlen will“. Das klingt nach einem indirekten Boykottauftruf der eignen Titel. Außerdem geht man von einer drastischen Preissenkung des Kindle in den nächsten Tagen auf bis zu 149,- US$ aus. Man hat also offensichtlich derzeit ordentlich Muffensausen bei amazon, dabei will Steve Jobs Firma doch vom eBook Markt nach eigenen Angaben lediglich 30 Prozent haben. Den ganzen Bericht findet Ihr hier.
Allgemein
Besser kann man kein Produktplacement platzieren als Apple dies bei der Grammyverleihung heute nacht geschafft hat. Moderator Steven Colbert fand angeblich zunächst seinen Sprechzettel nicht und zauberte dann das Apple iPad aus dem Jacket. Genial!
Im polarfrischen neuen Audiopodcast von „arktis.de unplugged“ diskutieren Daniel und Rainer über die Pros und Contras des neuen Apple iPad. Noch leicht angeschlagen von der gestrigen, etwas kuriosen Nachweihnachtsfeier (wir mussten spontan das örtliche Lokal wechseln, da man uns offensichtlich verhungern lassen wollte), versuchen wir mal die Digitale Zukunft, die uns das iPad bescheren könnte zu beleuchten. Die neue Podcast Folge könnt Ihr Euch jetzt unter diesem Link bei iTunes laden. Viel Spaß!
Übrigens, den „arktis.de unplugged“ Audio-Podcast könnt Ihr auch außerhalb von iTunes direkt hören auf unserem RSS Feed unter diesem Link.
Von einem unserer Lieferanten erhielten wir diese Woche ein Schreiben, dass wir ab sofort defekte Artikel nicht mehr zum Umtausch retournieren brauchen sondern lediglich im Müll entsorgen sollten. Wir könnten ja die Produkte mal zerlegen und dann kurz ein Foto davon senden um eine entsprechende Gutschrift vom Lieferanten zu erhalten. Was daraus letztlich jetzt geworden ist, könnt Ihr in diesem YouTube Clip sehen und vor allem warum man damit niemals in Zukunft mehr unseren doch immer so zuvorkommenden Azubi Marcel beauftragen darf 😉 Wir nehmen das mal zum Anlaß um eine kleine Videofun Reihe zu starten unter dem Motto „10 Dinge, die man bei Arktis besser nicht tun sollte…“. Hier Fehler Nr.1. Viel Spaß wünscht Euch mit einem Augenzwinkern das ganze arktis.de Team – den hatten wir jedenfalls zur Genüge beim Filmdreh. …Ach ja, die Gutschrift kam dann auch promt, nachdem wir den Videolink statt Foto als Beweis verschickt hatten.
Zunächst wollen wir bei der gesamten iPad-Histerie nicht vergessen, das am vergangenen Samstag Deutschlands größter Apple Store in Frankfurt in der „Fressgass“ eröffnet wurde. Neben vielen anderen Beiträgen gibt es auch von Macnotes und von MTN kleine Videos und Bilder dazu. Wie man das von den Apple Store Eröffnungen kennt wurden die zahlreichen Besucher um 11 Uhr unter lautem Jubeln von den Apple Angestellten willkommen geheißen. Und da gab es dort noch nicht mal ein iPad!
Das iPad gab es dann das erste mal in der Nacht von Montag auf Dienstag beim MediaMarkt: Preis mit T-Mobile Complete L Vertrag: 499 EUR, ohne Vertrag immerhin noch 899 EUR. Aber das war – wie vermutet – ein Fake.
„Nichts besonderes“ (mehr), möchte man vielleicht denken. Aber: die Screenshots habe ich am 27.01.2010 in der Zeit von 19 Uhr 55 bis 20 Uhr 15 gemacht. Meines Wissens nach hat es das noch nicht gegeben: Apple bzw. Mitbegründer Steve Jobs steht auf allen einschlägigen Newsseiten, noch während die Keynote läuft. Hier nur ein paar davon:
Apple Pressemitteilung:
Ein magisches und revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis
SAN FRANCISCO, Kalifornien – 27. Januar 2010 – Apple hat heute iPad vorgestellt, ein revolutionäres Gerät für das Surfen im Web, Lesen und Senden von E-Mails, Genießen von Bildern, Betrachten von Videos, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und vielem mehr. Das reaktive, hochauflösende Multi-Touch Display des iPad ermöglicht es dem Nutzer, physisch mit Programmen und Inhalten zu interagieren. iPad ist gerade einmal 13,4 Millimeter dünn und wiegt nur 680 Gramm – es ist schlanker und leichter als jeder Laptop oder jedes Netbook. iPad verfügt über 12 innovative Anwendungen, die speziell für iPad entwickelt wurden, und es werden fast alle der über 140.000 Programme aus dem App Store darauf laufen. iPad wird Ende März ab bahnbrechenden 499 US-Dollar verfügbar sein.
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Ganz frisch ein Foto vom neuen Apple iPad von der amerikanischen Apple Seite. In 60 Tagen schon soll das Apple iPad weltweit verfügbar sein… ab nur 499,- US$. Für Deutschland wären also Einstiegspreise um die 349,- Euro bzw. 399,- Euro denkbar. Ein echtes „Haben Wollen!“ Produkt!





