Anfang der Woche gingen Gerüchte herum, nach denen Apple wohl aufgrund der Bildschirmprobleme die Produktion der iMacs mit i5 und i7 Prozessoren eingestellt haben soll. Nun, widerlegt wurden die Gerüchte nicht, im Gegenteil lag es eher Nahe, das Apple das aus gutem Grund macht, da in wenigen Wochen wohl eine Rückruf bzw. Austausch-Aktion der betroffenen iMacs ins Haus steht. Mit einem zweiten Firmwareupdate versucht Apple, das Problem per Software in den Griff zu bekommen.
Danach kam noch ein Update, das iTunes in die Version 9.0.3 anhob und Apple beschloss, einen eigenen YouTube-Kanal – zunächst nur mit den Inhalten der iPad Keynote – zu starten.
Letzten Endes gab es diese Woche dann noch mal Bewegung beim Thema „flackernde 24″ iMacs„. In den USA scheint es darauf hinaus zu laufen, das Besitzer eines betroffenen iMacs wohl 15% vom Kaufpreis erstattet bekommen, so zumindest meint AppleInsider. Manchmal vergisst man ja schon fast, das man auch Computer-Hersteller ist. Da helfen dann schon mal Gerüchte über einen neuen Mac Pro.
Auf dem – nach Veranstaltungen wie die zum iPad üblichen – Townhall Meeting, soll Steve Jobs so einiges von sich gelassen haben. So warf er Adobe angeblich vor faul zu sein, weil das von dort kommende Flash-Plugin für Mac OS X ausgesprochen buggy sei. „Wenn ein Mac abstürzt, dann meist wegen Flash. … Niemand möchte Flash ntuzen, alle Welt richtet sich auf HTML5 ein.“ Adobe reagierte darauf interessanter Weise recht kleinlaut, zudem soll die kommende Version für Mac OS X genauso effizient wie die Windows Version sein. Hardmac.com versucht zusammenzufassen, warum die Situation so ist wie sie ist. – Aber auch Google bekam sein Fett weg: der ehemalige Lieblingsspielkamerad ist auf jetzt auf einmal „der Böse“. „‚Don’t be evil‘ ist ein großer Haufen Mist.“ wird Steve Jobs vorsichtig zitiert. Außerdem betonte er, das nicht Apple in das Suchmaschinengeschäft eingestiegen ist, sondern Google in den Mobil-Telefonmarkt. Goggle wolle das iPhone vernichten, aber das werde man bei Apple nicht zulassen.
Und natürlich war auch nach wie vor das iPad im Gespräch. Bei den Grammy Awards hat der US-Komiker Stephen Colbert bei seiner Ankündigung zum „Song of the Year“ werbewirksam das iPad, statt eines Notizzettels vor die Kamera gehalten, und auch anderenorts (deutsch mit englischen Untertiteln) hat man sich mit dem iPad auseinandergesetzt. Danach fragte man sich, ob das iPad doch mit Kamera kommt (mit einer? Mit über 300!)? Angeblich ist im Rahmen des iPads, bereits eine Ausparung dafür vorgesehen. In diese Aussparung passt wohl die derzeit in MacBooks verbaute Kamera genau herein. Und TechCrunch setzte noch einen drauf: dort rumorten Gerüchte darüber, das Apple an einem zweiten iPad arbeitet, das mehr wie ein Mac (OS X) und weniger wie ein iPhone (OS) sei. – In der Zwischenzeit ist Steve Jobs aber wohl mit dem „alten“ iPad nach New York gezogen, um mit Verantwortlichen der New York Times und des Wall Street Journals über das iPad zu reden. So muss auch Herr Jobs mal die Werbetrommel rühren. Was auch nicht weiter schlimm ist, denn das haben vor der Vorstellung des iPad alle gemacht, nur nicht Apple. 😉
